Ausführliche Analyse
1. Volatilität durch Großanleger (negativer Einfluss)
Überblick: Die Kursbewegungen von HYPE werden stark von sogenannten Whales beeinflusst – das sind große Investoren, die mit hohen Summen handeln. Ein solcher Whale erzielte kürzlich 47.000 US-Dollar Gewinn durch einen Anstieg des XPL-Tokens, stand aber nach einem Verlust von 12 Millionen US-Dollar im März 2025 durch den JELLY-Token unter Beobachtung (Bitrue).
Bedeutung: Diese Volatilität durch Großanleger führt zu Unsicherheit bei Kleinanlegern, die dann oft verkaufen. Das Handelsvolumen von HYPE ist in den letzten 24 Stunden um 20,77 % gesunken, was auf eine geringere Marktaktivität hinweist.
Worauf achten: Wenn Whales weiterhin größere Mengen ansammeln (zum Beispiel eine kürzliche Einzahlung von 19,38 Millionen USDC mit dem Ziel, HYPE bei 45–46 US-Dollar zu kaufen), könnte das die Preise stabilisieren.
2. Technischer Widerstand bei 50 US-Dollar (gemischte Auswirkungen)
Überblick: Am 17. August versuchte HYPE, sein Allzeithoch bei etwa 50 US-Dollar zu überwinden, wurde aber zurückgewiesen. Der 4-Stunden-Chart zeigt einen RSI-Wert von 52,81 und einen abnehmenden On-Balance-Volume (OBV), während der 50-Tage-Durchschnitt (SMA) bei 45,20 US-Dollar jetzt als wichtige Unterstützung dient.
Bedeutung: Viele Händler haben nach dem gescheiterten Ausbruch Gewinne mitgenommen. Das Fibonacci-Retracement bei 38,2 % (45,17 US-Dollar) liegt nahe am aktuellen Kurs (45,66 US-Dollar), was auf eine Konsolidierungsphase hindeutet. Ein Schlusskurs unter 45 US-Dollar könnte weitere Verluste bis auf 41,53 US-Dollar (61,8 % Retracement) auslösen.
3. Risiken für Liquiditätsanbieter (negativer Einfluss)
Überblick: Der HLP-Pool von Hyperliquid erlitt im März einen Verlust von 12 Millionen US-Dollar durch Manipulationen am JELLY-Token, was durch aktuelle Berichte wieder in den Fokus gerückt ist (Bitrue).
Bedeutung: Obwohl Hyperliquid Schutzmaßnahmen wie das Delisting von JELLY eingeführt hat, zeigt der Vorfall die systemischen Risiken für Liquiditätsanbieter auf. Das schwächt das Vertrauen in die Stabilität des HYPE-Ökosystems, besonders in volatilen Marktphasen.
Fazit
Der Kursrückgang von HYPE ist eine Folge von Gewinnmitnahmen an wichtigen Widerstandspunkten, der Instabilität durch Großanleger und erneuten Sorgen um Plattformrisiken. Technisch gesehen deutet vieles auf eine kurzfristige Konsolidierung hin, während die langfristige Entwicklung von Protokoll-Updates und dem Verhalten der Whales abhängt.
Wichtig zu beobachten: Kann HYPE den 50-Tage-Durchschnitt bei 45,20 US-Dollar halten, oder führt ein Bruch darunter zu einer Kettenreaktion von Liquidationen?